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Peter Klaukien geht in den Ruhestand

Herr Klaukien  verlässt den Kroonhorst

Ein weiteres Urgestein verlässt den Kroonhorst  und geht in den Ruhestand.  Die Redaktion von  schulekroonhorst.de  sprach mit Herrn Klaukien über seine Tätigkeit an der Schule Kroonhorst:

 

schulekroonhorst.de:  Herr Klaukien, wie lange waren Sie an der Schule?

Peter Klaukien:  Am 1. August 1990 trat ich meinen Dienst am Kroonhorst an.  Wenig später übernahm ich als Klassenlehrer eine 5. Klasse und führte anschließend 16 Jahre lang Schülerinnen und Schüler durch die Beobachtungsstufe.  Damals war der Kroonhorst noch Grund-, Haupt- und Realschule.  Mit den Klassen unternahm ich viele Klassenfahrten u.a. nach Ratzeburg, in den Harz, auf’s Ponyschloss nach Altenhausen und Born auf dem Darß . 

Schulekroonhorst.de: Gibt es Erlebnisse, an die Sie sich besonders gern zurück erinnern?

Peter Klaukien:  Viele Jahre leitete ich  den Wahlpflichtkurs „Gitarrenunterricht“. Manche Kinder verhedderten sich eher in den Saiten, als dass sie was lernten.

Ich war all die Jahre auch als Sportlehrer im Einsatz und habe dabei  den Kindern die Übungen und Techniken stets selbst  vorgeturnt. Dies wurde mir allerdings einmal zum Verhängnis. Bei einem 75 m Sprint trat ich in eine Kuhle, ich verlor das Gleichgewicht, stürzte und brach mir das Schlüsselbein. Daraufhin verschrieb mir der Arzt eine Kur, die ich aber leider nie in Anspruch nahm. Allerdings wurde die Laufbahn kurze Zeit später saniert.

Einmal gab es einen echten Feueralarm mit einer Klasse. Bauarbeiter reparierten das Dach des Unterrichtsgebäudes. Plötzlich brannte  es. Der Teerkocher auf dem Dach über der Klasse hatte Feuer gefangen. Das Treppenhaus war voller Qualm,  alle  mussten da durch, um auf den Schulhof zu kommen.

Auf einer Klassenreise brauchten wir für die An- und Abreise nichts bezahlen. Onkel R. war der Onkel von Manuel, eines Schülers der Klasse, und arbeitete beim VHH. Onkel R. fuhr uns dann im roten Linienbus in den Harz. Manuel musste Onkel R. versprechen, ganz brav zu sein und nie zu lügen. Für die Reise hatte er eine spanische Schirmmütze vom Onkel geschenkt bekommen.

Die schicke Mütze wurde Manuel leider bei einer Greifvogel - Flugschau von einem Adler beim Sturzflug über die Zuschauer vom Kopf gerissen und tief im Wald versenkt.

Auf der Rückfahrt erkundigte sich Onkel R. nach der Mütze: „Manuel, wo ist die Mütze?“ Manuel: „Die hat ein Adler geklaut!“

Onkel R. fuhr uns noch einmal mit 3 Klassen mit einem Linienbus in den Heidepark. Die Kinder saßen teilweise auf den Stufen der Eingangstüren.

Schulekroonhorst.de: Herr Klaukien, was haben Sie sich für den Ruhestand vorgenommen?

Peter Klaukien: Ich fahre gern Rad und deshalb möchte ich gern mit dem Fahrrad nach Polen reisen. In Polen habe ich mir ein kleines Wochenendhaus gebaut, dort werde ich nun viel Zeit verbringen können.

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