Schulprogramm

Auszug aus dem Schulprogramm der Schule Kroonhorst

Stand:       August 2018 

1.      Vorwort (original) 

Zur Erarbeitung unseres Schulprogramms erhielten wir einen von Norbert Maritzen "fleißig gesponnenen und abgewickelten Leitfaden" wie Herr Daschner sich im Vorwort auszudrücken beliebt. Doch was trieb Norbert Maritzen, ausgerechnet ein Puzzle als Sinnbild auf dem Umschlag seiner 40seitigen Broschüre zu wählen?

Ist nicht ein Puzzle ein Geduldspiel, dessen Teile man absichtlich auseinander nimmt und mischt, um sie anschließend meist zum Zeitvertreib zu exakt dem wieder zusammenzusetzen, was es vorher schon war ? Der nach Herrn Daschner so "fleißig spinnende" Herr Maritzen erwartet aber nach dem Puzzeln bis zum Juli 2000 offensichtlich etwas ganz Neues, und da wir per Schulgesetz vom 1. August 1997 verpflichtet sind, dieses zu vollbringen, bemühen auch wir uns, unsere Aufgabe verantwortungsvoll zu erfüllen. Wir werden unsere Schularbeit und die Bedingungen, unter denen wir sie leisten müssen, auf den Prüfstand stellen, ernsthaft und ehrlich, aber auch sehr kritisch, denn keineswegs wollen wir, wie heute vielfach beliebt und üblich, Innovationen nur vortäuschen, die, da Anspruch und Wirklichkeit nicht übereinstimmen, nötige und echte Veränderungen von Unterricht und Schule oft nur behindern.  

2.      Die Schule und ihr Umfeld (mit neuen Zahlen ergänzt)

Angaben über Größe, Struktur und Umfeld unserer Schule sind bereits im Konzept für die VHGS von 1997 ausführlich dargestellt, werden hier aber gern ergänzt und auf den neuesten Stand gebracht.

Die gebundene Ganztagesschule Kroonhorst liegt in einem sogenannten sozial benachteiligten Stadtteil Hamburgs, dem Stadtteil Osdorfer Born. Der Stadtteil wird von knapp 13.000 (31.12.2005) Menschen unterschiedlichster Nationalität und Herkunft bewohnt. Der Stadtteil ist geprägt durch einen relativ hohen Anteil ausländischer Bevölkerung bzw. Bevölkerung mit Migrationshintergrund (2011: über 50%). Der Anteil von Kindern und Jugendlichen ist im Stadtteil deutlich überrepräsentiert, so dass der Anteil der ausländischen SuS bzw. SuS mit Migrationshintergrund deutlich höher ist (2017: 85%, steigend), als der Anteil an der Gesamtbevölkerung.

Weiter ist der Stadtteil durch soziale Probleme geprägt, die u.a. durch die hohe Arbeitslosigkeit (weit über 10 %) verursacht werden, wobei die tatsächliche Anzahl der Arbeitslosen viel höher liegt, denn längst nicht alle haben sich auch als Arbeitssuchende gemeldet. Zahlreiche Organisationen einschließlich der Schulen bemühen sich, durch viele Angebote den Menschen im Stadtteil zu helfen. Im Rahmen des Stadtteilentwicklungskonzeptes der Stadt Hamburg wurde das Wohnquartier bis Ende 2007 umfassend betreut. Es ist ein Netzwerk von Institutionen installiert und im Bürgerhaus zusammengeschlossen worden, in dem die Bewohner Hilfe bekommen können.

Die zzt. 13 Klassen der Schule werden von ca. 220 Schülern besucht.

Jede Klasse besitzt einen Klassenraum, alle mit Gruppenraum. Räume und Mobiliar befinden sich seit der 2006 abgeschlossenen Grundsanierung in gutem Zustand.

Die Schule verfügt über eine bestens ausgerüstete Werkstatt,  eine Schulküche, eine Aula , die auch als Musikraum genutzt wird, ein naturwissenschaftliches Labor, je eine Beratungsstation für unsere Beratungslehrerin und unsere Sozialpädagogin, ein modern eingerichtetes Elternsprechzimmer, eine Schülerbücherei, einen Computerraum, eine Mathewerkstatt, eine Turnhalle, eine Gymnastikhalle sowie ein großzügiges Außengelände.

Zurzeit arbeiten an der Schule Kroonhorst 29 Pädagoginnen und Pädagogen (Lehrer, Sonderpädagogen, Sozialpädagogen, Erzieher). 

... die Umwandlung in eine gebundene Ganztagsschule ist mittlerweile abgeschlossen. 

... Eltern, mit denen wir seit Jahren intensiv und gut zusammen arbeiten. Manche von ihnen haben ihre Kinder schon längst nicht mehr an der Schule, helfen und unterstützen uns aber aus alter Verbundenheit immer noch. Sie ermöglichen z.B. als "Milchmütter" den Verkauf von Pausengetränken und unterstützen Kollegen bisweilen auch auf Tagesfahrten, Ausflügen, Spiel- und Sporttagen. 

3. Schritte zur Erstellung des ersten Schulprogramm - mit dem Ergebnis des Volksentscheides zur Schulreform 2010 ergänzt

...

Wir sind Lehrer mit zum Teil 10 -, 20-, in Einzelfällen 30jähriger Berufserfahrung an diesem sozialen Brennpunkt. Durch langjährige Zusammenarbeit , durch zahllose Gespräche, Diskussionen und Gedankenaustausch - selbstverständlich auch auf Konferenzen und pädagogischen Ganztagsveranstaltungen - kennen wir unsere pädagogische Grundorientierung und konnten daher zügig und unaufgeregt, arbeitsteilig unser Schulprogramm wie folgt erstellen:

  1. 1. Die Aufgabenstellung wurde dem Kollegium durch die Schulleitung vermittelt.
  2. 2. Vorschläge, Stellungnahmen, Meinungen, Teilbeiträge wurden in der Lehrerkonferenz gesammelt.
  3. 3. Ein schriftlicher Entwurf wurde von mehreren Kollegen erstellt, der Lehrerkonferenz und der Schulkonferenz vorgestellt und diskutiert.
  4. 4. Die Endfassung wurde durch Lehrer- und Schulkonferenz verabschiedet.

In Hinblick auf die aktuelle Schulreform wird das Schulprogramm Schritt für Schritt aktualisiert und mit endgültiger Einführung der reinen Grundschule entsprechend von Lehrer-  und Schulkonferenz verabschiedet. 

4.      Pädagogische Rahmenbedingungen (aktualisiert)...

Das Durchschnittsalter der Kollegen beträgt ca. 45 Jahre. Dass bis jetzt noch niemand einen der verdächtig vielen LI-Kurse zur Hebung der Arbeitszufriedenheit für ausgebrannte und frustrierte Lehrer in Anspruch nehmen musste, ist einzig dem überdurchschnittlich guten Betriebsklima zu danken, das bisher innerhalb des Kollegiums sowie zwischen Kollegium und Schulleitung herrscht.

Eine weitere regelmäßige Wahrnehmung unserer Kollegen vor dem Hintergrund unseres Standorts ist die Diskrepanz zwischen dem relativ hohen theoretischen Anspruch zahlreicher gut gemeinter und wohlklingender professioneller Hilfs- und Beratungsangebote im Fortbildungsbereich und der realen Situation vor Ort. Zwischen beiden ist keine wechselseitige Relevanz mehr festzustellen....

Daraus folgert für unser Schulprogramm, dass wir überall dort, wo wir verwertbare Fähigkeiten im eigenen Kollegium feststellen, diese für schulinterne Fortbildung vorrangig nutzen wollen, wie im Informatik-Bereich bereits geschehen. Auf so genannte professionelle Außenhilfe werden wir nur in den Themenbereichen setzen, die für eine erfolgreiche Arbeit in der zukünftigen Grundschule – z.B. Individualisierung und Kompetenzorientierung – nötig sind.

...

Auch bei der Wahl unserer Unterrichtsmethoden haben wir es bisher vermieden, dem pädagogischen Zeitgeist hinterher zu rennen. Neues untersuchen wir daraufhin, ob es gewinnbringend übernommen werden kann, auf unsere Unterrichtsbedingungen hin abgewandelt oder auch verworfen werden muss.

So sehen wir dem Individualisierungsprozess mit Spannung entgegen.

Offene Unterrichtsformen und Frontalunterricht, Projektunterricht und normaler Unterricht im 45-Minutentakt schließen einander nicht aus und werden bei uns nicht zwangsläufig mit pädagogischen Weltanschauungen verknüpft. Doch hat die langjährige Erfahrung an unserem Standort gezeigt, dass gerade unsere ... Kinder einen fest einschätzbaren Rahmen besonders benötigen, der Stetigkeit gewährleistet und Vertrautheit schafft. Abweichungen von bewährten Unterrichtsritualen verursachen dagegen oft Unsicherheit und Frustrationen. Unausgereiftes pädagogisches Experimentieren gar überfordert viele unserer Schüler und Schülerinnen....

Aus all dem folgert für unser Programm, dass der Einhaltung der schulinternen Verhaltensregeln eine besondere Rolle zukommt. 

Vielfalt ist unsere Stärke
5.     
Leitbild

     - Vielfalt ist unsere Stärke –

Die Vielfalt in unserem schulischen Alltag spiegelt sich in allen Bereichen wieder, besonders durch die kulturelle, sprachliche und religiöse Vielfalt unserer Schüler- und Elternschaft, die zu über 80% Migrationshintergrund hat.

Auch das pädagogische Personal bringt diese Vielfalt mit. Lehrer, Erzieher, Sonderpädagogen und Sozialpädagogen bilden multiprofessionelle Teams und haben z.T. Migrationshintergrund.

Kooperationen mit externen Partnern im gebundenen Ganztag (Dienstleister, Kooperationspartner, Honorarkräfte) komplettieren unsere Professionen und erweitern die Kompetenzskala.

An unserer Schule wird jedes Kind in all seinen Fähigkeiten gefördert und gefordert. Diese Chance zu nutzen ist Teil unseres Schullebens und im Curriculum verankert.

6.  ZLV seit 2006 (neu)

An die Stelle der Schwerpunktsetzungen aus den Jahren 2000 – 2006 treten mit Beginn des Schuljahres 2006/07 die jährlich abzuschließenden Ziel- und Leistungsvereinbarungen, die unten kurz skizziert werden.

Die „alten“ Schwerpunktsetzungen „Projektunterricht“ und „Suchtprophylaxe“ sind ersatzlos zu streichen, da sie auf die Klassen 7-10 zugeschnitten waren. Diese Klassen geben wir voraussichtlich Mitte 2011 endgültig ab. Der Schwerpunkt „Neue Medien“ ist bereits 2004 erfolgreich abgeschlossen worden.

An dieser Stelle zeichnet sich eine Weiterentwicklung ab. Die Schule Kroonhorst hat die Ausstattung mit Interaktiven Whiteboards beantragt. Hier wird neben den Herausforderungen der Grundschule ein weiterer Fortbildungsschwerpunkt, zunächst für freiwillige und interessierte KollegInnen liegen (vgl. dazu Medienentwicklungsplan). 

 

Zu den Ziel- und Leistungsvereinbarungen: 

 

2006/2007:      

Gewaltprävention (Grundschule)

Schwerpunkte Lesen (Beobachtungsstufe)

Verbindliches Regelwerk (Sek. I, Klassen 7-10)

Gewaltprävention ist ein Thema, dem sich eine Schule in einem sozialen Brennpunkt nicht verschließen kann. Daher fangen wir im SJ 06/07 mit dem Gewaltpräventionsprogramm „Ma(x)chs besser“ an, um es in den Folgejahren auf alle Klassen 1-4 auszudehnen.

Dazu folgen die Reinstallation von Streitschlichtern für die Klassen 1-10 sowie ein verbindliches Regelwerk für die Sek I (vgl. oben)

Das sinnentnehmende Lesen stellt für alle Jahrgänge ein nicht unerhebliches Problem dar. Beginnend mit Klasse 5 soll das Leseprojekt „Antolin“ flächendeckend mindestens auf die Jahrgänge 1-6 ausgeweitet werden.

Das verbindliche Regelwerk in den Klassen 7-10 soll u.a. helfen, die Abbrecherquote zu senken und den SchülerInnen helfen, Verantwortung für die Organisation des eigenen Lernprozesses zu übernehmen.

 

2007/2009: 

Individuelle Förderung (Klassen 1-10)

Selbstorganisiertes Lernen (Klassen 5-10)

Schwerpunkt Lesen (Klassen 4-6)

Senkung der Abbrecherquote

Die Ziel- und Leistungsvereinbarungen für die Jahre 2007-2009 sind im Kontext zu sehen. Durch die Einführung Kooperativer Lernformen und das Selbstorganisierte Lernen geht die Schule erste Schritte zu einem Individualisierungskonzept. Die Erfolge lassen sich deutlich ablesen, besonders was die Senkung der Abbrecherquote angeht. Das sich in 06/07 bewährte Antolin-Konzept wird zunächst auf die Jahrgänge 4-6, später dann auf alle Jahrgänge ausgeweitert. 

2009/2010: 

Intensivierung der Öffentlichkeitsarbeit

Sprachförderung (Klassen 1-10)

Selbstorganisiertes Lernen (Klassen 1-10)

Ein Schwerpunkt in der pädagogischen Arbeit liegt natürlich darin, der Schulöffentlichkeit die reformbedingten Änderungen an unserer Schule zu vermitteln. Gleichzeitig sind die pädagogische Ausrichtung und die Schwerpunkte zu veröffentlichen. Dieses soll in einem Flyer geschehen, der spätestens zum 31.7.2010 vorliegt. Die erfolgreiche Sprachförderung soll durch ein neues Instrument, einem jährlichen Tag der deutschen Sprache, ergänzt werden. Als dritten Schwerpunkt setzt sich die Schule Kroonhorst die Ausweitung des Konzeptes zum Selbstorganisierten Lernen auf die Klassen 1-4. Diese Maßnahme ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zum Individualisierten Lernen.  

2010/2012:       

Implementierung eines Krisenteams

Entwicklung von geeigneten Rückmeldeverfahren in der additiven Sprachförderung

Einrichtung einer Mathewerkstatt im Rahmen des SINUS-Projektes

Die Implementierung eines Krisenteams zielt darauf ab, im Krisenfall (z.B. Tod und Trauer) noch besser auf die Bedürfnisse unserer Schüler und ggf. deren Eltern, aber auch die Lehrer eingehen zu können. Dazu gibt es eine Vielzahl von Schulungsmöglichkeiten. Die erfolgreiche Sprachförderung soll durch ein verbessertes Instrument ergänzt werden. Der Austausch zwischen Förder- und  Fachlehrkraft soll weiter verbessert werden, um die Qualität der Sprachförder-arbeit weiter zu steigern. Die Teilnahme am SINUS-Projekt und die damit verbundene Einrichtung einer Mathewerkstatt ist ein weiterer Baustein im Individualisierungskonzept der Schule, hier im Mathematikunterricht.

Die ZLV und damit die schulische Weiterentwicklung in den kommenden Jahren wird durch die Auswirkungen der Schulreform bestimmt werden. Die Schule Kroonhorst geht diesen Weg optimistisch an und wird alles dafür tun, damit die Grundschule Kroonhorst ihren Schülern einen möglichst reibungslosen und erfolgreichen Übergang in die weiterführenden Schulen ermöglicht. 

2012/2016:        Überarbeitung des Leitbildes Vorbereitungen zur Erstellung eines  schulinternen Curriculums Erhöhung des SOL-Anteils (vgl. ZLV 2009) durch verbindlichen Einsatz von Wochenplanarbeit

Mit der Überarbeitung des alten Leitbildes und der Entwicklung eines neuen Leitbildes soll der veränderten Schulstruktur, der sich stetig verändernden Schülerklientel und der Anpassung an die kulturelle Vielfalt Rechnung tragen. Direkt daran anschließen soll der Beginn des Aufbaus eines schulinternen Curriculums sein, um für alle Schülerinnen und Schüler bestmögliche Unterrichtsvoraussetzungen zu schaffen. Im ersten Schritt wird ein allgemeines Raster entwickelt, das an Musterbeispielen erstellt, eingesetzt und evaluiert werden soll, um es in den kommenden Jahren stetig weiterzuentwickeln. Das selbstorganisierte Lernen soll durch den verpflichtenden Einsatz von Wochenplanarbeit noch verbindlicher gestaltet werden.    

2016/2020:         Systematische Weiterentwicklung des Curriculums durch Etablierung von  Rückmeldesystemen und der Erstellung eines Schulprofils Neugestaltung  eines Sozialtrainingskonzeptes  

Die im laufenden Prozess im Aufbau befindlichen Lernarrangements sollen nun durch geeignete Rückmeldesysteme ergänzt werden, um das Curriculum zu vervollständigen. Im Prozess ergibt sich daraus ein genaueres Schulprofil. Durch die Veränderung der Schulstruktur und die Evaluierung der bisherigen SKT-Maßnahmen erscheint der Schule eine Aktualisierung und Auffrischung dringend erforderlich.     

2017/2020:         Erstellung eines schulischen Raumkonzeptes im Rahmen „Guter Ganztag“ Erstellung eines Kinderschutzkonzeptes unter Einbeziehung der neuen SKT-Maßnahmen (vgl. 2016/20)    

Teilnahme am Projekt 23plus – starke Schulen

Die Neuerungen und Ergänzungen im Hamburger Schulwesen erfordern viel Einsatz. Um den aktuellen Neuerungen im Zuge des Projektes „Guter Ganztag“ gerecht zu werden, hat die Schule in Absprache mit der Schulaufsicht die Weiterentwicklung des Curriculums zunächst ausgesetzt. Dazu gehört es den gebundenen Ganztag mit entsprechenden Räumlichkeiten auszustatten. Eine weitere dringende Auflage ist die Erstellung eines Kinderschutzkonzeptes. Die beiden Grundschulen mit ihren beiden Ganztagsträgern werden ein auf den Stadtteil ausgerichtetes Kinderschutzkonzept erstellen. Dieser umfangreiche Prozess erfordert sehr viel Ressource, so dass eine Rückstellung einer ZLV aus 16/20 gerechtfertigt erscheint. Die Neugestaltung eines SKT kann wunderbar in ein Kinderschutzkonzept integriert werden. Zusätzlich wird die Schule im Schuljahr 17/18 in das Projekt 23plus-starke Schulen aufgenommen. Schwerpunkt nach heutigem Kenntnisstand wird die Implementierung zusätzlicher Lernzeiten mit herausfordernden Lernangeboten sein. Diese Zielsetzung lässt sich gut in die Schulentwicklung der letzten Jahre integrieren.    

7.       Schlusswort (mit Hinweis auf den Volksentscheid zur Schulreform angepasst)

Die Schule Kroonhorst sah der Schulreform zunächst sehr skeptisch entgegen, da an unserer Schule ein gemeinsames Lernen von Klasse 1-10 spätestens mit der Einrichtung der HR-Klassen bereits erfolgreich praktiziert wurde. Daher gab es aus unserer Sicht für unseren Standort keinen Grund, an der äußeren Organisation etwas zu ändern. Die inhaltliche und methodische Neugestaltung war für unsere Schule nie in Frage gestellt, jedoch zweifeln wir weiterhin am Erfolg, wenn die Ressourcen nicht aufgestockt werden. Die zukünftige Nichteinrichtung der Klassenstufen 5 und 6 und damit die Umwandlung in eine reine Grundschule ist für die Schule Kroonhorst ein weiterer Tiefschlag. Die intensiven Vorbereitungsarbeiten für eine Schule mit den Klassen 1-6 sind nun teilweise hinfällig. Es bleibt unsere Aufgabe, die bereits geleisteten Entwicklungsschritte auf die Jahrgänge 1-4 zu übertragen und für die Beibehaltung der zusätzlich für die Einführung des sechsjährigen gemeinsamen Lernens zur Verfügung gestellten Ressourcen zu argumentieren, denn die neuen Aufgaben haben sich durch den Volksentscheid grundsätzlich nicht geändert.

Hamburg, im August 2018

Schulprogramm Schule Kroonhorst - pdf

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